Überweisungen in der EU – schnell und unkompliziert

Während Geldtransaktionen ins Ausland noch vor einigen Jahren oft mit Problemen und hohen Gebühren verbunden waren, können Auftraggeber, die Auslandsüberweisungen innerhalb der Europäischen EU vornehmen, aufatmen.

Sicher muss man sich auch heute noch an gewissen Richtlinien halten, im Grunde jedoch sind die Transfers ins europäische Ausland in der heutigen Zeit kein Thema mehr. Natürlich können die Kosten von Bank zu Bank stark variieren, deshalb ist es auch ratsam, sich einem Girokontovergleich zu unterziehen. Manche Banken unterscheiden, was die Gebühren für Auslandsüberweisungen betrifft, zwischen elektronischer und manueller Überweisung. Das schlägt sich selbstredend auf die Kosten nieder. Wird beispielsweise ein Mitarbeiter für einen manuellen Geldtransfer benötigt, kann eine Überweisung bis zu zehn Euro Gebühren kosten. Werden Transaktionen online, also elektronisch getätigt, wird dies nicht extra berechnet, sondern ist in der monatlichen Kontogebühr enthalten.

Überweisungen in die EU müssen immer in Euro ausgewiesen sein, da dies das gültige Zahlungsmittel ist. Hier reicht eine EU-Standardüberweisung aus, die sich nicht großartig von der Inlandsüberweisung unterscheidet und spart zudem noch Bares. Der Überweisungsvorgang nimmt wenig Zeit in Anspruch und ist in der Regel innerhalb von drei Tagen abgeschlossen. Natürlich sind bei einer EU-Standardüberweisung einige Voraussetzungen zu beachten. Hierbei wird insbesondere auf die IBAN Nummer geachtet. Dies ist eine standardisierte, international anerkannte Kontonummer, die stets ersichtlich sein muss. Sie setzt sich aus Prüfzimmer, Länderkennzeichen des Empfängerlandes, Bankleitzahl der Empfängerbank und der Empfängerkontonummer zusammen. Die eigene IBAN Nummer ist natürlich genauso wichtig und muss ebenfalls angegeben werden. Darüber hinaus ist der SWIFT-Code von extremer Bedeutung und darf nicht fehlen. Er identifiziert den Transfer als international.

Zahlungen in das europäische Ausland sind einfach und bedürfen nur eines geringen Zeitaufwands. Dagegen sind Überweisungen in ein nichteuropäisches Land aufwendiger und zugleich auch kostspieliger. In einem Formular müssen Name und Anschrift des Auftraggebers angegeben werden. Auch die Anschrift der empfangenden Bank ist zu notieren. Die Gebühren fallen hierbei höher aus, als bei Überweisungen ins europäische Ausland. Zwanzig Euro pro Auftrag sind dabei keine Seltenheit und können zu einem preisintensiven Vergnügen werden. Ferner kann der reine Transfervorgang an sich bis zu einer Woche andauern. Auch bei diesen Auslandsüberweisungen sind die Unterschiede der jeweiligen Banken zu beachten und sollten genauestens unter die Lupe genommen werden. Manche Geldinstitute stellen zu einem kostenlosen Girokonto, welches auch noch niedrige Auslandsgebühren beinhaltet, ein gratis Tagesgeldkonto zur Verfügung. Solche sogenannten Schnäppchen sollte man nicht außer Acht lassen, denn hier kann man wirklich bares Geld sparen.