Festgeldanlage im europäischen Ausland

Über das Internet ist es mittlerweile jedem Anleger ohne großen Aufwand möglich, sein Festgeld überall in Europa anzulegen. In einigen Fällen kann es dabei auch sinnvoll sein, nicht in Deutschland zu investieren, sondern unter Umständen auf einen niederländischen oder vielleicht auch einen skandinavischen Festgeld Anbieter zu setzen, weil die Zinsen dort attraktiver sind.

Trotzdem sollte man gerade in Krisenzeiten darauf achten, ob das eigene Kapital bei Festgeld Anbietern im restlichen Europa genauso sicher ist, wie bei deutschen Banken.

Unbedingt die staatliche Einlagensicherung analysieren

Da in anderen europäischen Staaten für Bankeinlagen wie Festgeld oftmals nur die staatliche Einlagensicherung gilt, ist es wichtig, diese vorher zu überprüfen, um herauszufinden, bis zu welcher Summe man im Insolvenzfall Entschädigungen erwarten kann. Wer über diesen Betrag hinaus geht, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das Geld verloren ist, falls die entsprechende Bank zahlungsunfähig werden sollte. Dass dies in einigen Fällen gar nicht abwegig ist, hat gerade die jüngste Finanzkrise aufgezeigt.

Konditionen europäischer Festgeld Anbieter können sehr attraktiv sein

Schaut man sich im Internet den ein oder anderen Festgeld Vergleich an, so fällt schnell auf, dass dort immer auch Anbieter zu finden, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben. Gerade diese Festgeldkonten gehören oftmals zu den rentabelsten Angeboten. Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn man sollte sich den Festgeld Vergleich genau anschauen. Sollte die Bank nicht Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds sein, geht man am Ende vielleicht ein Risiko ein, welches durch die Rendite gar nicht abgedeckt wird. In punkto Einlagensicherung wird das fehlende freiwillige Sicherungssystem in vielen europäischen Staaten allerdings dadurch abgemildert, dass die staatliche Einlagensicherung dort oftmals wesentlich höher liegt als in Deutschland.