Rumänien

Rumänien liegt im Südosten Europas. Es grenzt, im Süden beginnend, an Bulgarien, Serbien, Ungarn und Moldawien. Der Norden des Landes gestaltet sich bergig, der Süden hingegen ist durch das ausgedehnte Donautal geprägt. Das Donaudelta an der Flussmündung zum Schwarzen Meer bildet ein Wildreservat für unzählige einheimische Vogelarten und Zugvögel.

Die Rumänen sind mit 89,5 Prozent mit Abstand die größte Bevölkerungsgruppe des Landes. Daneben existieren noch zahlreiche nationale Minderheiten, wie die Ungarn, die teilweise regional die Mehrheit stellen. Die drittgrößte Bevölkerungsgruppe in Rumänien sind die Roma.

Die Bevölkerungszahl ist seit der Revolution von 1989 leicht gesunken. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Probleme ist Rumänien ein Auswanderungsland.
Rumänien hat als säkulares Land keine Staatsreligion. Allerdings bekennt sich mit 86,7 Prozent der überwiegende Teil der Bevölkerung zur Rumänisch-Orthodoxen Kirche.

Rumänien ist eine repräsentative parlamentarische Demokratie. Staatsoberhaupt ist der Präsident, Regierungschef ist der Premierminister. Die gesetzgebende Gewalt liegt bei einem Zweikammerparlament, das aus der Abgeordnetenkammer und dem Senat besteht. Rumänien ist Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO und der Europäischen Union.

Die mit Abstand größte Stadt Rumäniens ist die Landeshauptstadt Bukarest, in der 1,9 Millionen Einwohner leben, was sie zur insgesamt sechstgrößten Stadt innerhalb der Europäischen Union macht.

Die Amtssprache ist laut Verfassung rumänisch, das von 91 Prozent der Bevölkerung des Landes gesprochen wird.
Ungarisch nimmt mit 6,7 Prozent regional eine bedeutende Rolle ein. In den Regionen, in denen jeweils eine der Minderheitensprachen von mehr als 20 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird, ist diese offizielle Zweitsprache in Verwaltung, Gerichten und Schulen.

Wirtschaft: Trotz der positiven volkswirtschaftlichen Gesamtentwicklung bedarf die rumänische Wirtschaft weiterer Reformen. Zuwächse werden in den nächsten Jahren in der Bauwirtschaft, in den Bereichen Verkehr, Bahn, Hafen und Energieprojekten erwartet. Versicherungswesen, Tourismus, Pharma, Lebensmittel und Großhandel, Maschinen und Kfz-Industrie erleben einen wirtschaftlichen Anstieg.
Rumänien verfügt über beträchtliche Vorkommen an Bodenschätzen. Die Metallverarbeitung, die Petrochemie und der Maschinenbau sind die wichtigsten Industriezweige des Landes. Die Privatisierung der staatlichen Betriebe wird fortgesetzt.

Tourismus: Rumänien hat mehr zu bieten als jedes andere Land dieser Erde. Unberührte Natur findet sich in Rumänien genauso wie Orte für Ihren Ski- oder Badeurlaub. Die schroffen Gipfel der Karpaten liegen direkt neben den unzähligen Tropfsteinhöhlen der Apuseni-Berge. Die im Herbst gelb und rot leuchtenden Wälder des Karpatenvorlandes wetteifern mit den verträumten Bauerndörfern des transsilvanischen Hügellandes. Und auch entlang der Donau reihen sich vom Eisernen Tor an die Schönheiten der Auwälder bis hin zum weltweit einzigartigen Donaudelta.

Langsam aber sicher wird Rumänien auch als Tourismusregion attraktiver. Wer eine gute Alternative zum Urlaub in Rumänien sucht, kann die Möglichkeit ein Luxus Ferienhaus in Kroatien zu mieten in Betracht ziehen.