Schweden

Schweden liegt in Nordeuropa. Das Land grenzt an Norwegen und Finnland. Außerdem an die Ostsee und an das Kattegat. Zirka 221.800 Inseln gehören zu Schweden.
Schweden hat etwa 9,11 Millionen Einwohner. Die Umgangssprache ist beinahe überall schwedisch.

Das Königreich Schweden ist eine parlamentarische Monarchie. Staatsoberhaupt ist seit 1973 König Karl XVI. Gustaf. Es hat ein Einkammer-Parlament. Der Reichstag hat 349 Abgeordnete, die alle vier Jahre neu gewählt werden.
Der Ministerpräsident wird vom Reichstag ernannt, der seinerseits die weiteren Minister seiner Regierung ernennt. Schweden ist Mitglied der EU und des Nordischen Rats.

Die Hauptstadt ist Stockholm.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebten in Schweden noch 90 % der Bevölkerung von der Landwirtschaft. In der zweiten Hälfte setzte dann eine große Industrialisierung ein. Schweden wurde zu einer modernen Industriegesellschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Land zu einer der führenden Industrienationen der Welt. In den 60er Jahren hatte die Entwicklung ihren Höhepunkt. Allerdings geht die Anzahl der Beschäftigten in der Industrie seit den 70er Jahren zurück. Dafür wächst der Dienstleistungsbereich. Nur noch 2 % beträgt der Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt.
Bodenschätze gibt es in Schweden reichlich. Schon im Mittelalter wurden diese Schätze abgebaut. Eisenerz wird nur noch aus Norrland exportiert. Auch Kupfer, Blei und Zink ist reichlich vorhanden und wird exportiert. Silber zu 60 % und Gold zu 80 % werden nur für den Eigenbedarf benötigt.
Fahrzeugbau, Flugzeuge und Raumfahrttechnik sowie die Holz- und Papierindustrie, aber auch der Maschinenbau und die Elektronikindustrie sind die größten Industriezweige in Schweden.

Weite Teile des Landes sind flach oder ein wenig hügelig. Entlang der norwegischen Grenze gibt es Gebirgsmassive, mit einer Höhe von bis zu 2.000 m. Es gibt 28 Nationalparks, die größten findet man im Nordwesten des Landes.
Schwedens Klima ist relativ mild, zumindest für die geografische Lage. Aber die Nähe zum Atlantik und dem warmen Goldstrom beeinflusst das Klima. Schweden hat in großen Teilen des Landes ein recht feuchtes Klima mit viel Regen. Geringere Niederschläge und höhere Temperaturunterschiede findet man im Inneren des Südschwedischen Hochlandes aber auch in Teilen des Vorlandes des skandinavischen Gebirges. Sehr kaltes, polares Klima kommt nur im nördlichen Hochgebirge vor. Auch im Sommer sind die Temperaturen nur selten hoch. Touristen kommen gerne in das schöne Land Schweden, mit seinen kristallklaren Seen und ausgedehnten Wäldern.
Die Schweden sind sehr freundliche Gastgeber und die Besucher gern gesehene Gäste.
Der Unterschied zwischen dem langen Tageslicht im Sommer und der langen Dunkelheit im Winter ist sehr groß.